Die Kopie
Irgendwie ist alles nur eine Kopie. So kommt es mir vor, nicht immer, aber immer öfter. Wenn ich etwas schreibe, ertappe ich mich dabei wie ich den Stil eines letztens gelesenen Autors kopiere. Wenn ich koche, plagiiere ich meine Mutter oder einen anderen Sterne Koch. Soweit ich nicht vergessen habe das Rezept zu notieren, oder eine wichige Zutat zu kaufen.
Höre ich mir eine Lesung an, fließen meine Gedanken im Versmaß des einprägsamsten Autors. Oder ich singe ein Weltschmerz Lied. Überall finde ich Sie. Diese Plagiate die ich ständig produziere. Selbst ans Telefon gehe ich, wie einst kopiert, von meinem Ausbilder.
Sogar mein Name, nur eine Kopie. Nicht der bürgerliche, nein.
Bei einer googelei fand ich folgenden Ansatz hierzu:
"Von einem Autor abzuschreiben ist Plagiat, von mehreren abzuschreiben ist Forschung"
Wilson Mizner (1876-1933)
Bin ich eine Forschung?
Original oder Kopie?
Höre ich mir eine Lesung an, fließen meine Gedanken im Versmaß des einprägsamsten Autors. Oder ich singe ein Weltschmerz Lied. Überall finde ich Sie. Diese Plagiate die ich ständig produziere. Selbst ans Telefon gehe ich, wie einst kopiert, von meinem Ausbilder.
Sogar mein Name, nur eine Kopie. Nicht der bürgerliche, nein.
Bei einer googelei fand ich folgenden Ansatz hierzu:
"Von einem Autor abzuschreiben ist Plagiat, von mehreren abzuschreiben ist Forschung"
Wilson Mizner (1876-1933)
Bin ich eine Forschung?
Original oder Kopie?
kleinergruenerdrache - 10. Dez, 18:19
